Ein Überblick über ein vielfältiges Praxisfeld

Im Zentrum des Treffens stand der Austausch zwischen Personen, die Bürger:innenräte bereits umgesetzt, begleitet, erforscht oder politisch unterstützt haben. Zu Beginn wurde deutlich, wie breit das Feld inzwischen ist: von der Konzeption über die Umsetzung bis zur wissenschaftlichen Begleitung sind in der Schweiz zahlreiche Kompetenzen vorhanden.

In moderierten Austauschformaten diskutierten die Teilnehmenden, wo Bürger:innenräte heute bereits eingesetzt werden und wo sie künftig eine Rolle spielen könnten. Dabei zeigte sich ein gemeinsames Verständnis: Bürger:innenräte werden zunehmend als Instrument wahrgenommen, um komplexe gesellschaftliche Fragen zu bearbeiten, neue Perspektiven einzubringen und den Dialog zwischen Bevölkerung, Politik und Institutionen zu stärken.

Zentrale Themen der Diskussionen

Über den Tag hinweg kristallisierten sich mehrere Themen heraus, die das aktuelle Feld prägen:

Ein Netzwerk im Entstehen

Neben den inhaltlichen Diskussionen hatte das Treffen vor allem eine verbindende Funktion. Viele der Teilnehmenden kannten sich bisher nur punktuell oder aus einzelnen Projekten. Das Netzwerk-Treffen machte sichtbar, dass sich in der Schweiz ein loses Netzwerk rund um Bürger:innenräte herausbildet, das über Sprachregionen und institutionelle Ebenen hinweg arbeitet. Ziel ist es, Bürger:innenräte in der Schweiz sichtbarer zu machen, Wissen zu teilen und den Dialog über ihre Rolle in der Demokratie weiterzuführen.

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